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ALI - Die neue Vermessung der heimischen Logistik

Fotos: Bernd Winter
Zur detaillierten logistischen Evaluierung wurde Österreich in 35 Regionen geteilt und nach den regionalen und den logistischen Rahmenbedingungen sowie den logistischen Leistungskatalysatoren bewertet.
Fotos: Bernd Winter

Der neue Austrian Logistics Indicator (ALI) wurde nun präsentiert. Das Ziel: Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, um die Rahmenbedingungen für die Erbringung von logistischen Leistungen in Österreich zu verbessern.

Wie gut funktionieren Österreichs Güter-, Informationen- und Personenströme? Das neue einheitliche Kennzahlensystem - der Austrian Logistics Indicator kurz "ALI" genannt - soll mehr Licht in die heimische Logistik bringen. Erstmals ist es nun möglich einzelne Regionen in Österreich nach ihrer logistischen Leistungsfähigkeit zu messen und miteinander zu vergleichen. Primäres Ziel des neuen Indikators ist es, durch die Evaluierung von Regionen (alle zwei Jahre soll diese stattfinden) Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, um die Rahmenbedingungen für die Erbringung von logistischen Leistungen in Österreich zu verbessern, Stärken der Regionen sollen ausgebaut und eventuelle Schwächen soweit wie möglich ausgeglichen werden. Als Resultat soll der gesamte Wirtschaftsstandort Österreich und die Zusammenarbeit der Regionen gefördert werden, so der Tenor bei der Präsentation des Indikators.

Im Beisein von OÖ Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl und OÖ Landesrat Günther Steinkellner präsentierten die ALI-Entwickler und -Initiatoren vom BMVIT (an der Spitze mit dem Logistikbeauftragten Franz Schwammenhöfer) und vom Logistikum, FH OÖ - Steyr (an der Spitze mit dem Leiter Franz Staberhofer) das neue logistische Kennzahlensystem.

Zur detaillierten logistischen Evaluierung wurde Österreich in 35 Regionen geteilt und nach den regionalen Rahmenbedingungen (u.a. Demographie, regionale Risiken und Personenströme), nach den logistischen Rahmenbedingungen (u.a. Verkehrsinfrastruktur, Kosten für die logistische Leistung, Logistikimmobilie) und den logistischen Leistungskatalysatoren (u.a. Forschung, Technologie, Innovation, Bildung) bewertet. In Summe fließen 120 Kriterien in die Bewertung ein. Im Gegensatz zum oft zitierten LPI, logistics performance index, der ausschließlich auf subjektive Befragungen beruht, wird ALI vorrangig zu zwei Drittel aus Sekundärdaten erhoben (wie u.a. Statistik Austria, Asfinag) und zu einem Drittel aus persönlichen Befragungen (von Speditions- und Logistikdienstleister, über die verladende Wirtschaft bis zu Verwaltung und Politik). 

(v.l.n.r.) Michael Strugl (OÖ Landeshauptmann Stellvertreter), Günther Steinkellner (OÖ Landesrat), Franz Schwammenhöfer (BMVIT) und Franz Staberhofer (FH Steyr) bei der Präsentation des Indikators.

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