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Das Abenteuer Logistik an Wiens Schulen

Die Wirtschaftskammer Wien setzt sich für den Nachwuchs in der Transortbranche ein

Wie kommt meine Online-Bestellung eigentlich zu mir nach Hause? Und die Getränkedose in den Automaten in der Schule? An Hand dieser und anderer spannender Beispiele erklären die Logistikbotschafter die vielfältige Welt des Personen- und Güterverkehrs. Damit SchülerInnen das zukunftsträchtige und vielfältige Feld der Logistik mit seinen abwechslungsreichen Tätigkeiten und guten Ein- und Aufstiegschancen kennenlernen.

Die Logistikbotschafter sind ehrenamtlich engagierte, junge Menschen, die sich dafür einsetzen, Jugendlichen das Berufsfeld näher zu bringen. Die Botschafter haben eine (Hochschul-) Ausbildung im Bereich der Logistik bzw. des Verkehrswesens und/oder arbeiten seit vielen Jahren in diesem Bereich. Unabhängig von einzelnen Unternehmen und unparteiisch geben sie den SchülerInnen in der Berufsorientierungsphase interessante Einblicke in ihr Arbeitsumfeld, damit sich möglichst viele Jugendliche an das aussichtsreiche Abenteuer Logistik heranwagen.

Junge Menschen für einen Beruf zu begeistern, ist schon der erste Schritt, um den Nachwuchs zukunftsfit zu machen. Wer begeistert ist, wird mit der sich schnell entwickelten Branche leichter mithalten können. 

 Vielfältige Möglichkeiten

„Ich sehe Logistik als zukunftsträchtige Berufschance“, sagt Davor Sertic, Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Wien. „Wir bieten zwei speditionelle Lehrberufe, es gibt mehrere Fachhochschulen mit Logistikschwerpunkt und nicht zuletzt an der Wirtschaftsuniversität ein Institut für Transportwirtschaft und Logistik.“ Besonders gefragt sind Jugendliche mit Migrationshintergrund, da dies von zuhause schon Kenntnisse in mehreren Sprachen mitnehmen und somit auf dem internationalen Parkett glänzen können.

Dass Logistik tatsächlich ein Job mit Zukunft ist, ist klar: Wir alle legen Wert auf eine große Auswahl und stete Verfügbarkeit an Waren. Diese Wünsche gehen aber nur in Erfüllung, wenn rechtzeitig Lager und Regale gefüllt sind sowie bestellte Produkte umgehend geliefert werden.

Auch für den Wirtschaftsstandort Wien mit knapp 600 Industrieunternehmen ist Logistik ein lebenswichtiges Thema. Müssen doch hier produzierte Waren weltweit geliefert werden. „Logistik ist – wenn schon nicht das Rückgrat unserer Wirtschaft – so doch das Nervenzentrum“, so Sertic.

Wenn das Volumen der allein in Österreich ausgelieferten Pakete in den nächsten Jahren auf gut 200 Millionen Stück steigen wird, ist die Dynamik dieser Branche zu erkennen. Ballungsraum-Logistik beschränkt sich aber nicht auf den Paketsektor: Allein eine Millionenstadt wie Wien will täglich mit frischen Lebensmitteln versorgt sein.

Mehr Mädchen in die Logistik

Besonders mehr Mädchen sollen für den Beruf als Logistikerin begeistert werden, denn hier gibt es noch Nachholbedarf.  In der Österreichischen Speditionswirtschaft sind derzeit knapp 25.000 Mitarbeiter beschäftigt, nur knapp ein Drittel davon sind Frauen. Davor Sertic, hat in seinem Logistikunternehmen selbst mehr als 60 Prozent Frauen beschäftigt. „Logistik 4.0. ist nicht nur eine Chance, mehr Frauen für diese Branche zu begeistern, sondern eine geschlechterpolitische Notwendigkeit. Gerade die Digitalisierung ist eine große Chance, da viele körperlich schwere Arbeiten automatisiert werden. Das könnte Frauen, die vorher davon vielleicht abgeschreckt waren, mehr in die Branche bringen. Das Aufgabengebiet wird immer bunter und ist weit mehr als Gabelstapler-, oder LKW-fahren.“

Auch hier zu sagen: Information und Aufklärung ist alles. Durch Digitalisierung und Co wird das Aufgabengebiet noch bunter – dadurch werden sich dann hoffentlich auch mehr Frauen dafür begeistern können.

 

 

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