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Volkswagen Konzern vernetzt Logistik

Bild: Volkswagen
Discovery wurde von der Volkswagen Konzernlogistik zusammen dem Software-Partner EURO-LOG entwickelt. Für das Cloud-basierte Software-Paket wurden die beiden Partner auf dem AKJ Automotive Kongress am 5. April in Saarbrücken mit dem elogistics-Award 2017 ausgezeichnet.
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Eine gemeinsame, digitale Plattform soll mehr als 5.000 Lieferanten und Partner in die Versorgungskette einbinden.

Mit mehr als 5.000 Lieferanten und logistischen Partnern ist die Versorgungskette im europäischen Netzwerk des Volkswagen Konzerns hoch komplex. Für eine pünktliche Lieferung der Teile an die Produktionslinien sorgt die Inbound-Logistik in Zusammenarbeit mit Lieferanten und Spediteuren. Um diese Schnittstelle effizienter zu gestalten, wurden seitens der Konzernlogistik Lösungen erarbeitet, die in einem ersten Schritt die Transportanmeldung zwischen Lieferanten und Spediteuren automatisieren. Mit dem Discovery genannten Tool geht nun erstmals eine gemeinsame, digitale Plattform an den Start.

Bisher betrieb jeder Partner ein eigenes System, vielfach noch mit manuellen Prozessen. Mit Discovery geht nun erstmals eine gemeinsame Kommunikationsplattform für den Volkswagen Konzern an den Start. Stammdaten- und Übertragungsfehler zwischen den einzelnen Prozesspartnern sollen dadurch künftig stark reduziert werden. Mit der Einführung von Discovery wird die Lieferkette des Volkswagen Konzerns weiter digitalisiert. Sie integriert als Datendrehscheibe und Kommunikationsplattform alle transportrelevanten Aktivitäten und Informationsflüsse.

Ziel der Logistik im Volkswagen Konzern ist es, das Transportvolumen des Konzerns künftig über die Plattform abzuwickeln. Aktuell wird die Lösung in Europa ausgerollt. Bis Anfang nächsten Jahres sollen alle europäischen Lieferanten die Kommunikationsplattform nutzen. In den weiteren Ausbauschritten werden weitere Funktionen wie z.B. für Express- und Paketsendungen, Direktverkehre und Sonderfahrten entwickelt und ins System eingebunden.

Matthias Braun, Leiter Planung Netzwerk- und Standortprojekte in der Konzernlogistik, sagt: „Wir nutzen die Möglichkeiten des digitalen Wandels, um die Datenkommunikation zwischen allen Prozessbeteiligten zu verbessern. Das ist uns mit der Plattform jetzt gelungen."


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