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BMW legt Strategie für Elektromobilität fest

Bild: BMW Group
Das BMW-Werk in Dingolfing soll in Zukunft ein wichitger Standort für die Produktion von Elektro-Fahrzeugen werden
Bild: BMW Group

Im ersten Quartal 2017 hat das Unternehmen weltweit fast 20.000 elektrifizierte Modelle ausgeliefert.

Vor zehn Jahren hat der Automobilhersteller mit dem „project i“ den Startschuss für die Entwicklung eines voll elektrischen Fahrzeugs der BMW Group gegeben. 2016 wurden über 62.000 elektrifizierte Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, davon mehr als 25.500 voll elektrische BMW i3. Laut Hersteller war mit 2.864 Zulassungen (+ 26%) der voll elektrische BMW i3 2016 das erfolgreichste Elektrofahrzeug in Deutschland. Für 2025 erwartet die BMW Group einen Verkaufsanteil elektrifizierter Fahrzeuge zwischen 15 und 25%.

Bereits heute produziert das Unternehmen an neun Standorten weltweit neun elektrifizierte Modelle, davon acht Plug-in-Hybride. Zum voll elektrisch betriebenen BMW i3, der im BMW Group Werk Leipzig produziert wird, kommt ab 2019 der erste voll elektrische MINI hinzu, ab 2020 ein voll elektrischer BMW X3 sowie ab 2021 der BMW iNEXT. „Künftig gestalten wir das BMW Produktionssystem so, dass wir in den Fertigungsstrukturen unserer Produktionsstandorte gleichzeitig Modelle mit Verbrennungsmotor, Plug-in-Hybrid oder einem voll elektrischen Antrieb bauen können“, erläutert Oliver Zipse, Produktionsvorstand der BMW Group.

Ein Beispiel dafür ist das Werk in Dingolfing. Dort werden bereits seit 2013 Hochvoltspeicher für die BMW i-Modelle gebaut, in den letzten Jahren sind darüber hinaus neue Fertigungslinien für die Produktion der Hochvoltspeicher und Elektromotoren der Plug-in-Hybride der BMW Group entstanden. In Dingolfing laufen zudem die Plug-in-Hybrid Versionen des BMW 5er und BMW 7er vom Band. Ab 2021 wird dann mit dem BMW iNEXT auch ein voll elektrisches Fahrzeug am Standort produziert. Nach Leipzig wird Dingolfing der zweite Standort der BMW Group sein, der ein voll elektrisches BMW i-Fahrzeug baut.


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